{"id":188,"date":"2024-05-26T20:54:37","date_gmt":"2024-05-26T18:54:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.holger.ch\/?page_id=188"},"modified":"2024-05-26T21:13:59","modified_gmt":"2024-05-26T19:13:59","slug":"nikon-nikkor-dx-24-1-7","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.holger.ch\/index.php\/nikon-nikkor-dx-24-1-7\/","title":{"rendered":"Nikon Nikkor DX 24 \/ 1.7"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Nikon Nikkor DX 24 \/ 1.7<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">DX &#8211; das vernachl\u00e4ssigte Format<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie zu DSLR \/ Nikon F-Zeiten vernachl\u00e4ssigt Nikon auch in der Z-Welt die Kameras mit dem kleineren DX-Sensor sp\u00fcrbar: w\u00e4hrend das Angebot an FX-Objektiven wie an Aktualisierungen der FX-Kameras stetig w\u00e4chst, wird die DX-Welt nur in hom\u00f6opathischen Dosen bedient.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kameraseitig gibt es zwar drei sehr gut abgegrenzte Geh\u00e4use (Z 50 als kleine moderne Spiegellose, Z 30 f\u00fcr Vlogger, sowie die Z fc f\u00fcr Retro- und Mechanik-Freunde), eine Weiterentwicklung ist aber derzeit nicht in Sicht: keine Z 80 oder Z 90 mit IBIS, keine Z 50 II, und auch keine Z fc II. DX ist ein reines Volumengesch\u00e4ft: solange der Verkauf l\u00e4uft, solange wird nicht investiert. Das zumindest ist der Eindruck, den ich schon zu DSLR-Zeiten hatte. Wirtschaftlich mag das sinnvoll sein, aus Sicht der Nutzer ist es schade.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"681\" src=\"https:\/\/www.holger.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Nikon_24sw-30-1024x681.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-184\" srcset=\"https:\/\/www.holger.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Nikon_24sw-30-1024x681.jpg 1024w, https:\/\/www.holger.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Nikon_24sw-30-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.holger.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Nikon_24sw-30-768x511.jpg 768w, https:\/\/www.holger.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Nikon_24sw-30-1536x1022.jpg 1536w, https:\/\/www.holger.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Nikon_24sw-30-2048x1363.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sensor-technisch stellt das jedoch kein Problem dar: trotz seiner nur 20.9 Megapixel muss eine DX-Nikon sich nicht verstecken, Bildqualit\u00e4t, ISO-Invarianz und Rauschverhalten sind top, hier bieten auch die 30 und mehr MP der Konkurrenz nicht wirklich brauchbare Fortschritte.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">IBIS, oder eben kein IBIS\u2026<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Woran es aber vor allem fehlt: IBIS. Bisher war das relativ egal, weil alle DX-Objektive (12-28mm, 16-50mm, 18-140mm und 50-250mm) nicht nur optisch sehr gut sind, sondern allesamt die VR-Technik enthalten, das Wackeln also auf der Objektivseite unterdr\u00fccken. Von den FX-Objektiven ist das 24-200mm Superzoom dank VR ebenfalls bestens f\u00fcr DX geeignet, zumal es den besten Teil des Bildes nutzt, w\u00e4hrend FX sich mit etwas schw\u00e4cheren Randbereichen und Ecken begn\u00fcgen muss. Einziger Nachteil all dieser Objektive: keines davon hat eine Offenblende, die einen sch\u00f6n unscharfen Hintergrund zul\u00e4sst, keines eine, mit der auch bei wenig Licht noch mit tiefen ISO gearbeitet werden k\u00f6nnte. Klassische Consumer-Zooms mit guter Qualit\u00e4t, klein, leicht und relativ g\u00fcnstig, aber eben lichtschwach.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Festbrennweiten?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit der Z fc hat Nikon von Beginn an die SE-Version der 28mm f\/2.8 Festbrennweite als Kit angeboten. Umgerechnet auf FX entspricht das an der Z fc einem 42mm &#8211; Objektiv. Mit dem Vorteil, dass das Objektiv auch auf einer FX-Kamera genutzt werden kann, aber weder die Brennweite noch vor allem die Lichtst\u00e4rke von 2.8 sind wirklich berauschend.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer die L\u00fccke im System wohl erkannt hat, das sind die chinesischen Hersteller von Festbrennweiten: Viltrox, Laowa, Meike, 7artisans und noch einige mehr. Und diese Objektive sind nicht nur von billiger Flaschenboden-Qualit\u00e4t: einige wie Viltrox trumpfen mit guten Werten und einem schnelle AF auf, also nicht nur manuelles altes Eisen, sondern tats\u00e4chlich neue Konkurrenz zu sehr tiefen Preisen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ob Nikon sich davon hat beeinflussen lassen, kann ich nicht sagen, aber die Antwort war eine kompakte, aber lichtstarke&nbsp; Festbrennweite f\u00fcr die Z-Kameras mit dem DX Sensor. Ohne VR, daf\u00fcr mit Blende 1.7 und einer Brennweite von 24 mm, also knapp 36 mm auf FX \/ Kleinbild umgerechnet. Der Klassiker gewissermassen, die Linse, die eine Z fc endlich zur Alternative zur Fujifilm X100 macht (wenn auch nicht zum neusten Modell X100 VI, das nicht nur 40 Megapixel hat, sondern vor allem IBIS, daf\u00fcr aber fast doppelt so viel kostet wie eine Nikon Z fc mit dem neuen 24er). <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Entscheidung<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich selber habe lange \u00fcberlegen m\u00fcssen: Viltrox AF 23mm f\/1.4 oder Nikon 24mm f\/1.7? Klar, das Viltrox ist schwerer und gr\u00f6sser, aber ohne IBIS und VR ist Gewicht keine schlechte Sache, es hilft, die Kamera zu stabilisieren. Blende 1.4 h\u00f6rt sich auch gut an, und eine solide Metallkonstruktion f\u00fchlt sich besser an (ausser bei Schnee und Eis) als der hochwertige, aber doch etwas schn\u00f6de Kunststoff der Nikon-Variante.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Ende gab eine ganz andere Sache den Ausschlag zu Gunsten des Nikon: das Viltrox besitzt einen USB-C-Anschluss. Eigentlich gut, klar, aber auch der Hinweis auf ein Problem: Viltrox hat keinen Lizenzvertrag mit Nikon, die Daten f\u00fcr den Autofocus und die Kamera-Kommunikation sind daher &#171;selbstgebastelt&#187;, oder reengineered, um es vornehmer auszudr\u00fccken. Gibt es ein Update f\u00fcr die Nikon, kann es passieren, dass das Objektiv nicht mehr funktioniert. Das l\u00e4sst sich dann offenbar ausreichend kurzfristig per Update des Objektivs beheben, es gibt jedoch keine Garantie, dass das in einigen Jahren immer noch so ist. Und auch wenn das Viltrox aktuell g\u00fcnstiger ist als das Nikon-Objektiv: auch rund 200 CHF\/EUR sind viel Geld f\u00fcr einen potentiellen Briefbeschwerer.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"819\" src=\"https:\/\/www.holger.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Nikon_24sw-26-1024x819.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-180\" srcset=\"https:\/\/www.holger.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Nikon_24sw-26-1024x819.jpg 1024w, https:\/\/www.holger.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Nikon_24sw-26-300x240.jpg 300w, https:\/\/www.holger.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Nikon_24sw-26-768x614.jpg 768w, https:\/\/www.holger.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Nikon_24sw-26-1536x1229.jpg 1536w, https:\/\/www.holger.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Nikon_24sw-26-2048x1638.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Ende bin ich also dem Mutterhaus treu geblieben und habe bei Nikons erster DX-Festbrennweite f\u00fcr das Z-System auf &#171;bestellen&#187; geklickt. Etwas schweren Herzens, weil ich mir eigentlich das 35mm f\/1.8 S &#8211; Objektiv f\u00fcr meine Z 6 kaufen wollte, das aber selbst mit der aktuellen Rabatt-Aktion in Preisregionen unterwegs ist, die mein Fotografie-Budget deutlich sprengen. Also habe ich beschlossen, dass Abenteuer 35mm Festbrennweite erst einmal mit der Z fc zu beginnen. Sollte sich diese Brennweite als f\u00fcr mich wirklich brauchbar herausstellen, dann kann ich den FX-Schritt immer noch gehen. Und falls nicht, nun, dann hat der Spass zumindest kein Verm\u00f6gen gekostet.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Was ist in der Schachtel?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am n\u00e4chsten Tag schon hatte ich das P\u00e4ckchen im Briefkasten, darin die kleine schwarz-gelbe Nikon-Schachtel. Ziemlich \u00f6kologisch bis auf die Luftpolsterfolie, alles andere ist Karton. Darin verpackt: die Gegenlicht- oder Streulichtblende, das Objektiv samt Front- und R\u00fcckdeckel, ziemlich viel bedrucktes Papier f\u00fcr so wenig Objektiv, und in meinem Fall noch die Karte mit dem Code f\u00fcr die Garantieverl\u00e4ngerung auf 3 Jahre, die Nikon Schweiz seinen Objektiven und Kameras mitgibt, wenn man sie denn registriert.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Streulichtblende?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dass ein DX-Objektiv, oder ein g\u00fcnstiges Objektiv von Nikon \u00fcberhaupt mit einer Streu- oder Gegenlichtblende geliefert wird: ein Wunder! F\u00fcr alle meine DX-Zooms musste ich mir die Blende f\u00fcr relativ viel Geld separat erwerben, und ausgerechnet bei der g\u00fcnstigsten Festbrennweite wird sie mitgeliefert. Man muss nicht alles verstehen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Daf\u00fcr ist die Streulichtblende sehr speziell: anders als die \u00fcblichen Becher- oder Tulpenf\u00f6rmigen Blenden ist die des 24mm-Objektivs eher ein Ring, oder ein grosser Deckel mit Loch. Was auf den ersten Blick sehr gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig aussieht, das hat sogar einige Vorteile: sie kann immer drauf bleiben, muss nicht umgedreht und aufgesteckt werden f\u00fcr den Transport, die \u00d6ffnung ist die selbe wie ohne Blende, so dass der Objektivdeckel auch wahlweise auf dem Objektiv oder auf der Streulichtblende verwendet werden kann. Zudem erzeugt die Blende eine sichtbar abgeschattete &#171;H\u00f6hle&#187; vor der Frontlinse, so dass der Schutz tats\u00e4chlich auch sehr gut gegeben ist. Einziger Nachteil: das Objektiv ist mit Blende etwas l\u00e4nger, aber da sich der Durchmesser nicht \u00e4ndert: kein grosses Problem.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.holger.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Nikon_24sw-25-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-179\" srcset=\"https:\/\/www.holger.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Nikon_24sw-25-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.holger.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Nikon_24sw-25-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.holger.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Nikon_24sw-25-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.holger.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Nikon_24sw-25-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.holger.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Nikon_24sw-25-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/www.holger.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Nikon_24sw-25-2048x2048.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine erste Streulichtblende dieser Art hatte ich \u00fcbrigens schon im letzten Jahrhundert: die Blende des kleinen P 45mm f\/2.8 Pancakes (manuell, f\u00fcr die FM2n \/ FM3a) war \u00e4hnlich gebaut und auch damals schon sehr seltsam anzuschauen. Nichts Neues also, nur besser gel\u00f6st, weil heute das Filterwinde und die \u00d6ffnung f\u00fcr den Deckel auf dem Objektiv und der Streulichtblende identisch sind und Filter wie Deckel mit und ohne Blende genutzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gr\u00f6sse<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anders als das kleine 26mm-Objektiv mit Blende 2.8 ist die DX-Festbrennweite kein Pancake, also kein extrem kleines Objektiv. Stellt man es neben das (immerhin f\u00fcr FX gerechnete) 40er oder 28er, dann ist kaum ein Unterschied sichtbar. Mit montierter Streulichtblende ist es sogar ein bisschen l\u00e4nger als diese. Und selbst das 16-50mm Standardzoom der Z fc ist kleiner als das 24er. Wem es also rein um Kompaktheit geht, der ist mit dem kleinen Standardzoom am besten bedient.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.holger.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Nikon_24sw-22-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-176\" srcset=\"https:\/\/www.holger.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Nikon_24sw-22-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.holger.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Nikon_24sw-22-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.holger.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Nikon_24sw-22-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.holger.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Nikon_24sw-22-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.holger.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Nikon_24sw-22-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Betrieb<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Kompaktheit des Standardzooms ist allerdings auch einer Eigenschaft geschuldet, mit der ich immer schon sehr viel M\u00fche habe: im kompakten Zustand ist es (wie auch das 24-70mm f\/4.0 S oder das 50-250mm Telezoom) zu nichts zu gebrauchen. Erst wenn man es aus seiner kompakten Parkposition geholt hat, also den Zoomring gedreht hat, ist es betriebsbereit. Schnell mal die Kamera hochnehmen und einh\u00e4ndig abdr\u00fccken, wenn sich die Gelegenheit ergibt, das geht mit diesen Objektiven nicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr das 24er kein Problem: es ist immer betriebsbereit. Kamera einschalten, Sucher oder Bildschirm pr\u00fcfen, scharfstellen, ausl\u00f6sen, fertig.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bedienung<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu bedienen gibt es nicht wirklich viel an diesem Objektiv: ein Ring, sonst nichts. Kein AF\/MF-Schalter, kein VR-Schalter (mangels VR), kein garnichts. Der Ring dient serienm\u00e4ssig der manuellen Scharfstellung, via Men\u00fc der Kamera kann man aber auch andere Funktionen zuweisen. Ich lege normalerweise die Blenden-Einstellung darauf: da ich meist mit der Blendenvorwahl (A) arbeite, kann ich mit der linken Hand den Ring drehen, mit rechts den Ausl\u00f6ser \/ AF bedienen. Wer das alles nicht will, der kann den Ring auch einfach funktionslos stellen, dann kann man zumindest nicht aus Versehen irgendeine Einstellung ver\u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mechanische Qualit\u00e4t<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das 24er besteht komplett aus Kunststoff (fast komplett: die Linsen sind nat\u00fcrlich aus Glas). Das macht es leicht und robust (da mehr eigene Masse im Fall eines Sturzes auch f\u00fcr mehr Kraft sorgt, mit der etwas besch\u00e4digt werden kann). Die ewige Kritik am Anschluss, der doch aus Metall sein sollte, kann ich nicht nachvollziehen: ich wechsle oft Objektive, habe aber noch nie mit einem Kunststoff-Bajonett Probleme gehabt. Klar, das ist kein 2.8er-Zoom mit Kilo-Gewicht, das Bajonett muss nichts halten, aber genau darum ist das eine Stelle, an der wunderbar Gewicht gespart werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Objektiv ist staub- und spritzwassergesch\u00fctzt, im Kleingedruckten steht allerdings, dass dies nicht unter allen Umst\u00e4nden garantiert werden kann. So verf\u00fcgt mein Objektiv auch nicht \u00fcber eine Gummilippe am Bajonett, Form und Material sorgen wohl f\u00fcr einen weitgehenden Schutz. In einem Starkregen w\u00fcrde ich die DX-Objektive (wie auch die Kameras) kaum verwenden, bei normalem Niesel- und Landregen jedoch habe ich die Kamera eingesetzt, danach abgetrocknet und nie ein Problem gehabt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"681\" src=\"https:\/\/www.holger.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Nikon_24sw-31-1024x681.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-185\" srcset=\"https:\/\/www.holger.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Nikon_24sw-31-1024x681.jpg 1024w, https:\/\/www.holger.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Nikon_24sw-31-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.holger.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Nikon_24sw-31-768x511.jpg 768w, https:\/\/www.holger.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Nikon_24sw-31-1536x1022.jpg 1536w, https:\/\/www.holger.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Nikon_24sw-31-2048x1363.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einen besonders robusten Eindruck macht die kleine Festbrennweite nat\u00fcrlich auch aus einem einfachen Grund: es gibt keine Teile, die sich bewegen. Keine Tubus, keine Frontlinse, einfach nichts, was sich bewegt, wenn man scharfstellt. Alles passiert innerlich, \u00e4usserlich bleibt das Objektiv kompakt und fest. Zusammen mit der Material- und Bauqualit\u00e4t der Nikon-Objektive ergibt sich so auch haptisch ein sehr guter Eindruck. Nikon eben.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Optische Qualit\u00e4t<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich besitze keine Test-Charts, fotografiere keine Backstein-W\u00e4nde und messe keine Aufl\u00f6sungen. Diese Daten sind mehrfach im Internet zu finden. Ich kann \u00fcber meine subjektive Wahrnehmung schreiben, und die ist weitestgehend positiv.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Sch\u00e4rfe<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit der Einf\u00fchrung des Z-Bajonetts gibt es bei Nikon eigentlich keine unscharfen Objektive mehr. Selbst das Ultra-Zoom 24-200mm oder neu das 28-400mm, die im Vergleich zu den Profimodellen und Festbrennweiten mit Z-Bajonett etwas schlechter bewertet werden, sind \u00fcber praktisch die gesamte Brennweite sch\u00e4rfer als die besten Zooms der Nikon DSLRs, also der alten Spiegelreflex-Nikons.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das gilt auch f\u00fcr unsere kleine Festbrennweite. Zumal am optischen Aufbau nicht gespart wurde: 9 Linsen in 8 Gruppen, davon 2 asph\u00e4rische Linsen, das ist eine Menge Holz f\u00fcr so ein kleines und auch g\u00fcnstiges Paket. Entsprechend ist es problemlos einsetzbar, von Offenblende f\/1.7 bis zu f\/11. Offen wird es nicht weicher, geschlossen tritt noch keine Beugungs-Unsch\u00e4rfe auf, es ist \u00fcber den gesamten Blendenbereich vollst\u00e4ndig nutzbar.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.holger.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Nikon_24_Test_sw-4-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-168\" srcset=\"https:\/\/www.holger.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Nikon_24_Test_sw-4-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.holger.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Nikon_24_Test_sw-4-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.holger.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Nikon_24_Test_sw-4-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.holger.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Nikon_24_Test_sw-4-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.holger.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Nikon_24_Test_sw-4-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nat\u00fcrlich wird auf den Test-Charts bei Offenblende eine geringere Aufl\u00f6sung und leichte Unsch\u00e4rfen am Bildschirmrand festgestellt. Aber: Sch\u00e4rfe im Bild ist eine weitgehend subjektive Wahrnehmung. Offene Blende, das bedeutet meist auch: scharfes Hauptobjekt, unscharfer Hintergrund. Dieser Unterschied l\u00e4sst das Hauptobjekt subjektiv sch\u00e4rfer erscheinen, als es tats\u00e4chlich ist, aber genau darum ist die effektive Sch\u00e4rfe nicht so interessant, wie es in den technischen Daten aussieht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wichtiger ist der Kontrast: wenn das Bild &#171;weich&#187; wird, dann st\u00f6rt das effektiv. Das ist mit dem 24er aber nicht der Fall. Da es gleichzeitig auch nicht sehr empfindlich ist, was Gegenlicht betrifft, l\u00e4sst es sich bereits mit offener Blende bestens einsetzen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Bokeh<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Hintergrund ist gerade bei Objektiven mit sehr grossen Blenden wichtig: die Trennung von Vorder- und Hintergrund durch Sch\u00e4rfe \/ Unsch\u00e4rfe ist eines der wichtigsten Stilmittel, die man mit lichtstarken Festbrennweiten nutzen kann.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.holger.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Nikon_24_Test_sw-1-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-165\" srcset=\"https:\/\/www.holger.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Nikon_24_Test_sw-1-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.holger.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Nikon_24_Test_sw-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.holger.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Nikon_24_Test_sw-1-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.holger.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Nikon_24_Test_sw-1-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.holger.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Nikon_24_Test_sw-1-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das 24er entt\u00e4uscht hier nicht. Nat\u00fcrlich l\u00e4sst eine Brennweite von 24mm nur beschr\u00e4nkt wirklich unscharfe Hintergr\u00fcnde zu (das ist Physik, daf\u00fcr kann Nikon nichts), bei k\u00fcrzeren Aufnahmedistanzen und offener Blende lassen sich jedoch trotzdem sehr sch\u00f6ne Unsch\u00e4rfen im Hintergrund erzeugen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Autofocus<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zum Autofocus gibt es \u00e4hnlich wenig zu sagen wie zur Bedienung: er funktioniert bestens. Durch die hohe Lichtst\u00e4rke des Objektivs sitzt der AF auch bei wenig Licht, die Scharfstellung erfolgt extrem schnell und vor allem praktisch lautlos. Man k\u00f6nnte auch manuell scharfstellen, da ich den Ring jedoch mit der Blendeneinstellung belege, nicht mit der manuellen Scharfstellung, kann ich dazu nicht viel sagen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dazu meine immer gleiche Bitte an Nikon: baut bitte bitte endlich wieder Objektive, zumindest Festbrennweiten, mit einem rastenden Blendenring, das hat ein halbes Jahrhundert lang wunderbar funktioniert. Ihr wisst, wie es geht, die Steuerung der Kamera k\u00f6nnte es, also macht es doch einfach!<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kein VR, kein IBIS?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das gr\u00f6sste Manko der DX-Geh\u00e4use gegen\u00fcber den FX-Geh\u00e4usen bei Nikon ist die Tatsache, dass sie kein IBIS haben, also keine sensorbasierte Anti-Wackel-Technik. Bei den DX-Zooms bisher kein Problem, sie verf\u00fcgen \u00fcber VR, mit dem kleinen 24er ohne VR bedeutet das aber, dass man wieder wie fr\u00fcher fotografiert: die l\u00e4ngste Belichtungszeit sollte bei 1\/effektive Brennweite, also ab ca. 1\/30 s bei ruhiger Hand, besser 1\/60 s, liegen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was erst einmal abschreckt, hat aber auch einen sehr direkten Vorteil: VR-Systeme, egal ob im Objektiv oder auf dem Sensor, stabilisieren zwar die Bewegung der Kamera, sie k\u00f6nnen aber keine Bewegungen &#171;einfrieren&#187;. Das geht nach wie vor nur mit kurzen Verschlusszeiten, und daf\u00fcr ist die Blende 1.7 eine optimale L\u00f6sung. So sind gerade auch spielende Kinder mit dem 24er wesentlich besser zu fotografieren als mit einem langsamen Zoom, das zwar das eigene Zittern korrigiert, nicht aber die Bewegung der Kinder.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nat\u00fcrlich w\u00e4re IBIS sch\u00f6n, andererseits: Gr\u00f6sse und auch Kosten der DX-Kameras liegen in einem perfekten Bereich. Wer IBIS braucht, der kann zur Z 5 oder den anderen FX-Modellen greifen, diese sind auch vom Sensor her noch besser f\u00fcr Aufnahmen bei schlechten Lichtverh\u00e4ltnissen geeignet. Und gerade eine Z5 ist preislich nicht einmal so weit von einer DX-Nikon entfernt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">24, 26 oder 28 mm?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nikon bietet neben dem 24er auch noch ein extrem kompaktes Pancake mit 26mm Brennweite sowie das 28mm Standard-Objektiv an, letztere beide mit maximaler Blende von f\/2.8, daf\u00fcr beide aber auch f\u00fcr FX einsetzbar, also die grossen Sensoren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beide kamen f\u00fcr mich nicht einmal ansatzweise in die engere Auswahl: f\/2.8 ist zu wenig, um sich von der Anfangs-Lichtst\u00e4rke von f\/3.5 des kleinen Zooms abzusetzen, das anders als die Festbrennweiten aber noch VR hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das 26mm-Objektiv hat zwei weitere Nachteile: es ist erstens sehr teuer, und zweitens hat es einen kleinen beweglichen Tubus, der beim Fokussieren aus dem Objektiv herausf\u00e4hrt. Es sind nur wenige Millimeter, es gef\u00e4llt mir aber nicht, weil es das Objektiv mechanisch empfindlicher macht. Zudem hat das 26er eine \u00e4hnliche Streulichtblende wie das 24er, die aber auch hier daf\u00fcr sorgt, dass es mit der Kompaktheit dann doch nicht mehr so weit her ist, wenn man sie nutzt (und das sollte man, alleine um den beweglichen Teil des Objektivs zu sch\u00fctzen).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das 28er w\u00e4re preislich gleich gelagert wie das 24er, w\u00e4re zudem sowohl auf FX als auch auf DX perfekt einsetzbar, aber: f\/2.8 ist mir zu wenig, siehe Kommentar zum 26er, zudem ist mir 28mm zu lang, das entspricht umgerechnet 42mm effektive Brennweite.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fazit<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend ich die 35mm f\/1.8 Festbrennweite meiner D5600 selten genutzt habe, da es mit umgerechnet knapp \u00fcber 50mm Brennweite zu &#171;lang&#187; war, ist die neue DX-Linse fast durchgehend auf meiner Z fc montiert. Das ist nicht nur der Reportage-Brennweite von effektiv 35mm zu verdanken, sondern auch der M\u00f6glichkeit der Freistellung (scharfer Vordergrund \/ unscharfer Hintergrund), der hohen Lichtst\u00e4rke und der Tatsache, dass das kleine Objektiv anders als das eigentlich noch kompaktere Standard-Zoom 16-50mm immer sofort einsatzbereit ist, ohne dass man das Zoom erst aus der Parkposition holen muss. Dazu kommt die etwas seltsam anmutende Streulichtblende, die den Vorteil hat, ebenfalls immer in Arbeitsposition zu sein, ohne dass man sie umdrehen und aufsetzen m\u00fcsste wie bei den \u00fcblichen tulpen- oder becherf\u00f6rmigen Streulichtblenden der Zooms.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit einem Neupreis von (je nach Zeitpunkt des Kaufs und Aktion) 250 &#8211; 300 CHF \/ EUR ist das Objektiv zudem relativ g\u00fcnstig (vor allem vergleichen mit dem entsprechenden FX-Objektiv, dem 35mm f\/1.8 S, das allerdings qualitativ mechanisch wie optisch noch einmal in einer anderen Liga spielt).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Reise- und Reportage-Brennweite mit sehr guter Sch\u00e4rfe, schnellem AF und vor allem hoher Lichtst\u00e4rke sollte das kleine 24er in jeder DX-Fototasche wohnen, besser noch direkt und immer auf der Kamera. Meine Empfehlung hat es auf jeden Fall.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weitere Bilder von mir mit diesem Objektiv gibt es (nach und nach) bei Flickr unter <a href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/flexcord\/albums\/72177720317331779\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><strong>diesem Link<\/strong><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Holger, 26. Mai 2024<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nikon Nikkor DX 24 \/ 1.7 DX &#8211; das vernachl\u00e4ssigte Format Wie zu DSLR \/ Nikon F-Zeiten vernachl\u00e4ssigt Nikon auch in der Z-Welt die Kameras mit dem kleineren DX-Sensor sp\u00fcrbar: w\u00e4hrend das Angebot an FX-Objektiven wie an Aktualisierungen der FX-Kameras stetig w\u00e4chst, wird die DX-Welt nur in hom\u00f6opathischen Dosen bedient. 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