Analoge Fotografie

In diesem Bereich findest Du alles, was mit analoger Fotografie zu tun hat:

– Kameras
– Filme
– Entwicklung
– Scannen von Negativen

Dazu gibt es Berichte aus der Anwendung, eher philosophisches und Gedanken, die nicht eindeutig zuzuordnen sind. Die analoge Fotografie leidet nicht nur an einem schwindenden Markt, sondern auch an einer konkreten Aufgabe: sie verliert an dokumentarischem Wert, etabliert sich gleichzeitig nicht schnell genug unter dem Titel „Kunst“. Das Kleinbild tut sich dabei am Schwersten: es ist technisch und qualitativ selbst einem guten Smartphone-Foto unterlegen, gleichzeitig sind Aufwand und Kosten nicht unerheblich.

Leichter tun es sich dabei das MIttel- und das Grossformat. Die Grösse der Negative und damit der Brennweite der Objektive alleine sorgt dafür, dass mit der Schärfentiefe in einer Weise gearbeitet werden kann, die digital kaum möglich ist. Dazu kommen die Verstellmöglichkeiten der Grossformat-Kameras, und natürlich die Bildqualität, die die grossen Negative auch gegenüber Digitalkameras im FX-Format interessant machen.

Problematisch ist hier jedoch die Arbeitsweise: analoges Negativ und digitales Positiv? Scannen oder klassisch vergrössern? Wer nicht über einen Hochleistungsscanner verfügt (vorzugsweise einen Trommelscanner), wird mit dem Dilemma leben müssen, dass kein Flachbettscanner die Informationen vollständig lesen kann, die einem Negativ, zumal einem Mittel- oder Grossformat-Negativ, innewohnen. Ein möglicher Kompromiss: Scannen für das Web, klassisch vergrössern (lassen) für die Wand.

So oder so ist die analoge Fotografie echtes Handwerk: nicht Programmierer und Hightech entscheiden über die Bildqualität, sondern die eigenen Fähigkeiten, die Genauigkeit und Konzentration, mit der man in der Dunkelkammer arbeitet, und natürlich Erfahrung und Wissen, das man mit der Zeit erlangt. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, und anders als die „instant gratification“, die einem Lightroom und die Digital-Kamera verschaffen, muss man sich die schönen Ergebnisse in dieser analogen Welt noch mühsam erarbeiten.

Aber lesen Sie mehr dazu in den einzelnen Artikeln, die nach und nach folgen.

Vielen Dank!

 

2 Comments

  1. Robert A. Raatz

    …für die „grosse Umstellung“ wünsche ich viel Geduld und eine glückliche Hand!
    Ich freue mich auf das neue Erscheinungsbild.
    Mit freundlichen Grüssen
    Robert A.Raatz

  2. flexcord

    Vielen Dank! Die Geduld werden vor allem die Besucher dieser Seite brauchen, ich schlage mich noch mit den Basics herum und schreibe dazu parallel noch neue Artikel, da das alles neben Firma, Familie und sonstigen Ämtern läuft, dauert es wohl länger, als mir lieb ist. Vielen Dank aber für die guten Wünsche, ich werde mein Bestes geben 🙂

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