Leica M2

In der Rubrik der analogen Fotografie ist ein neuer (alter) Bericht wieder online: der Erfahrungsbericht mit der Leica M2, der weniger bekannten, etwas einfacheren Variante der M3. Aber lesen Sie alles HIER.

Neu dazugekommen sind Bilder zum Filmeinlegen mit der alten Fangspule, also ohne Schnelllade-Einrichtung. Diese M2 selber besitze ich in der Zwischenzeit leider nicht mehr (dies war der Verkauf, der mich lehrte, niemals eine Leica, oder generell niemals eine Kamera zu verkaufen, wenn es irgend möglich ist…). Heute reise ich, nach einem Intermezzo mit einer M6 TTL, wieder mit einer Leica M3. Diese gehörte einem alten Freund, sie hat für mich eine spezielle Geschichte und Bedeutung. Die M2 ist jedoch nach wie vor die analoge M, die ich uneingeschränkt jedem empfehlen würde, der in die vollmechanische Fotografie ohne elektronische Hilfsmittel einsteigen will.

Viel Freude mit dem Artikel!

One Comment

  1. JOLOMY

    Nach einer etwa 5 Jährigen KB-SLR Phase – zuletzt eine Nikon FM mit dem Nikkor f2/35mm – knipse ich meine Erinnerungsfotos (Familie, Freizeit, Reisen etc.) seit 1982 meist mit meiner M4-P und dem Summicron-M f2/35mm plus Gegenlichtblende am Riemen in der schwarzen Bereitsschaftsledertasche über der Schulter oder im Rucksack. Diese rund 900g schwere Reportagekamera lässt sich intuitiv bedienen, wobei ich schon seit vielen Jahren auf eine Lichtmessung via Gossen Lunasix 3 verzichte, da ich irgendwann feststellte, dass ich das Messergebnis stets richtig nach Augenmaß einschätzte. Mit den (D)SLR Kameras verpasse ich oft den optimalen Moment – insbesondere bei Portrait Schnappschüssen – da mir der Spiegel die Sicht auf das Motiv zum Zeitpunkt der Belichtung nimmt! Ein für mich bedeutendes Alleinstellungsmerkmal meiner voll mechnischen Leicas stellt die geringe Auslöseverzögerung von weniger als 20 ms dar, also nur 1/5 bezogen auf eine schnelle PRO-SLR ohne AF/AE, IS/VR etc.! Deshalb schiesse ich meine Portraits, wenn ich die Ausrüstung nicht schleppen muss und die Szene es zulässt, ab einem schweren Holzstativ mit meiner 500C/M und dem Planar T* 2,8/80mm. Aktuell kommt der Kodak Portra 160 als Rollfilm und der 800er Portra KB-Farbnegativfilm zum Einsatz, wenn Farben relevant sind, sonst bevorzuge ich Silberhalogenid SW-Filme von Ilford (FP4+ oder HP5+), die ich auf Barytpapier selbst vergrößere. Den zehnjährigen Exkurs i.S. Digital Imaging (DSLRs – PS – Photoprinter) habe ich inzwischen beendet, da das Equipment doch eher Eigenschaften von Verbrauchsmaterial aufweist. Und für unsere iPads mit einem 2048×1536 Retina Display genügt ein Scan mittels einem Flachbettscanner, denn PS ist es egal, ob die Vorlage vom CCD/CMOS Sensor oder sogar von einem betagten Kodacolor II Negativ stammt …

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